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Stiftung

Erste Überlegungen

Erste Planungen zur Gründung einer Willibald-Gebhardt-Stiftung durch das Willibald Gebhardt Institut, das dabei von Anfang an von der Sparkasse Essen unterstützt wurde, gehen auf das Jahr 2001 zurück. Die Stiftung sollte ganz im Sinne ihres Namenspatrons wirken und wollte Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Sport und Kultur für eine Initiative gewinnen, um den Sinn des Olympischen Gedankens wieder zu stärken; denn die Olympische Bewegung und ihre kulturellen und erzieherischen Aufgaben richten sich an alle Menschen, besonders an Kinder und Jugendliche.

Deswegen sollte die Stiftung Projekte initiieren und fördern, die mit dem Olympischen Gedanken in seinem ursprünglichen Sinne verbunden sind. Dabei sollte auch der interkulturelle Austausch und die Begegnung mit Partnern in Europa und anderen Ländern der Welt gefördert werden. Die wissenschaftlich-kulturelle Analyse und Begleitung entsprechender Vorhaben sollten dabei ebenso wie die praktische Durchführung von Begegnungen, Seminaren und anderen Veranstaltungen berücksichtigt werden.

Der Stiftungszweck sollte die bestehende Sportförderung von Sporttalenten und Nachwuchsathleten in Nordrhein-Westfalen ergänzen. Das Stiftungsziel sollte in der Förderung aller Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg im Sport liegen, damit die sozialen und humanen Werte des Olympischen Gedankens in der sportlichen Begegnung für alle ohne ethnische, religiöse oder weltanschauliche Einschränkungen gestärkt werden.

 

Satzungszweck

Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung des Kinder- und Jugendsports, zur Förderung der Wissenschaft und Forschung auf Gebieten des Sports sowie der Förderung von Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen durch den Sport durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ziel ist die Förderung der humanen, sozialen und erzieherischen Grundlagen des Sports in Schule, Verein und Gesellschaft sowie die praktische Förderung dieser Aktivitäten durch interkulturelle Begegnungen von Kindern und Jugendlichen sowie sportwissenschaftliche Begleitvorhaben im euro-regionalen und internationalen Austausch.

Ein Schwerpunkt soll in diesem Zusammenhang die besondere Förderung des Völker verbindenden Olympischen Gedankens sein, der das Lebenswerk des Namensgebers dieser Stiftung, Dr. Willibald Gebhardt, geprägt hat.

Die Stiftung will mit ihren gemeinnützigen Zuwendungen nachhaltig die humanen und sozialen Grundlagen des Sports bewahren und ethisch moralische Werthaltungen für Kinder und Jugendliche als eine Erziehung durch den Sport und als eine Olympische Erziehung fördern.

www.gebhardt-stiftung.de