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Aktuelles

30.11.2017

Sino-German Forum of Youth Football Research and Development

Shanghai, 23.-25. November 2017

Nach der Gründung der “International Football Academy” an der Tongji Universität in Shanghai im Juni 2017, die auf eine gemeinsame Initiative des dortigen Departments for Sport Science und des Willibald Gebhardt Instituts e.V.(WGI)  aus dem Jahr 2016 zurück geht (wir berichteten darüber), fand nun das erste deutsch-chinesische Forum unter Beteiligung der beiden Partner statt. Das WGI war mit einer dreiköpfigen Delegation vertreten.  Das Forum wurde in Anwesenheit von mehr als 150 Personen aus Wissenschaft und Fußballsport vom Vizepräsidenten der Tongji-Universität. Prof. Wu Jiang und dem Leiter des dortigen deutsch-chinesischen Zentrums für Kulturaustausch, Prof. Qi Dong, eröffnet. Hermann Korfmacher, Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) und zugleich Präsidiumsmitglied im WGI referierte anschließend zum Thema „Aufbau und Entwicklung des Fördersystems des Juniorenfußballs im Westdeutschen Fußballverband (WDFV)“ und gab einen detaillierten Überblick über Ziele, Inhalte und Strukturen des organisierten Fußballsports in Deutschland am Beispiel des WDFV.

Roland Naul und David Niehues stellten eine innovative Re-Analyse der Ergebnisse der Juniorkaderuntersuchungen des WDFV (U13-U15) zur fußballspezifischen Fitness und zu psycho-mentalen Persönlichkeitsmerkmalen aus den Jahren 2004 bis 2006 vor mit dem aktuellen Abgleich (2017), welche Fußballtalente damals mit ihren Merkmalen heute als Senioren im internationalen (Premier-League) und nationalen Profifußball (Bundesliga) „angekommen“ sind. Psycho-mentale Eigenschaften, so ein Ergebnis,  spielten dabei eine größere Rolle als körperlich-konditionelle Spitzenwerte im Fitnessbereich. Zu den Highlights des Forums zählten Beiträge über die aktuelle Entwicklung des Schul- und College-Fußballs in China und der Aufbau von zwei Football-Colleges des FC Bayern München in Shenzhen und Qingdao sowie zwei ausgezeichnet besetzte workshops, in denen der Dialog über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Fußballsport zwischen Deutschland und China diskutiert wurden. Man war sich abschließend einig, dass es einen eigenen, chinesischen Weg zum Erfolg im Spitzenfußball geben müsse, der als Grundlage eine weitere, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China im Junioren- und Amateurbereich haben sollte.

18.11.2017

Manfred Wothe mit Ehrenorden ausgezeichnet

Lindow, 09.11.2017

Landtagspräsident Czeslaw Fiedorowicz hat den Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie Brandenburg (ESAB), Manfred Wothe, mit dem Ehrenorden der Wojewodschaft Lubuskie ausgezeichnet. Manfred Wothe, Beisitzer im Präsidium des Willibald Gebhardt Instituts e.V., erhielt die wohlverdiente Auszeichung für seine mehr als zwanzigjährigen Tätigkeiten im Rahmen grenzüberschreitender deutsch-polnischer Projekte in den Bereichen Bildung und Sport. Das WGI gratuliert Manfred Wothe herzlich zu dieser Auszeichnung.

23.10.2017

8th MOVE-Congress in Birmingham

Bimingham / Münster, 4th - 7th October 2017

Im Rahmen des 8. MOVE-Kongresses der “International Sport and Culture Association” (ISCA) traf sich das Erasmus+ Netzwerk des Projektes „Active School Community“ (ASC) zu seiner Abschlussveranstaltung. Das WGI ist Partner in diesem Verbundprojekt von 11 Organisationen, das neben einigen europäischen Organisationen (ISCA, EUPEA, Sport & Citizenship) 7 weitere nationale Sportorganisationen und das WGI als deutschen Forschungspartner umfassen. Das WGI hat in Vertretung von Roland Naul die Ergebnisse des Teil-Projektes „Pilot Evaluation of  the  ASC-Toolkit Development“ in zwei Präsentationen vorgestellt. Ziel des ASC-Verbundprojektes war es, in 24 EU Kommunen in 7 Ländern die strategische und inhaltliche Zusammenarbeit von Schulen mit lokalen Sportorganisationen zu fördern mit gemeinsam abgestimmten Zielen und konkreten Angeboten für Schulen. Die verschiedenen Angebote der lokalen Sportorganisationen wurden zu 75% in Grundschulen und zu 50%, besonders  in Dänemark und Ungarn, im regulären  Sportunterricht umgesetzt, während zu 20% europaweit in dieser Studie die sog. „after-school programmes“ davon profitierten.

23.10.2017

12. FIEP-Europa-Kongress in Luxenburg

Luxembourg / Münster, 13.-15.09.2017

Gleich mit zwei Vorträgen in zwei invited symposia waren das WGI und das EU-Study Team des Instituts für Sportwissenschaft der WWU am 12. Europa-Kongress der FIEP auf dem neuen Campus der Universität Luxemburg (Bell Vall) beteiligt. FIEP (Federation internationale de l`education physique) ist die älteste internationale Wissenschaftsorganisation für die Leibeserziehung und den Schulsport weltweit, die in wenigen Jahren bereits ihr hundertjähriges  Gründungsjubiläum feiern wird. Auf Einladung des „Internationalen Councils für Sportwissenschaft und Leibeserziehung“ (ICSSPE) hielt Roland Naul den Eröffnungsvortrag in deren Satelite Symposium zu dem Thema “Global Terminology in sport science with different continental meanings“. In einem zweiten invited symposium des „Europäischen Forschungsrates für Schulsport“ (CEREPS) stellte das Autorenteam Roland Naul, Dennis Dreiskämper und Till Utesch seine Entwicklungsarbeiten zur gkgk-online-Datenbank unter dem Titel „Web-based monitoring of motor competence development of chidren and adolescents“ vor. Mit dieser online-Datenbank können Schüler und Schülerinnen ihre gesundheitlich-motorische Entwicklung im Schul- und Vereinssport regelmäßig sowohl individuell, als auch im Klassen- und Schulverbund selbst eingeben und alters- und geschlechtsspezifisch mit gewünschten Referenzdaten zur motorischen Entwicklung und BMI vergleichen.

29.09.2017

Europäischer Schulsporttag auf dem Campus des IfS

Enschede / Münster, 29. September 2017

Am 29. September 2017 fand europaweit der 3. Europäische Schulsporttag statt. Erstmals eingeführt von dem EU-Studies Team am Institut für Sportwissenschaft in Deutschland im Jahr 2016, fand diese grenzüberschreitende Begegnung von Münsteraner und Enscheder Grundschülern am 29. September 2017 zum 2. Mal statt. Auf Einladung und in Kooperation mit dem AB Bildung und Unterricht, dem HSP und dem EU-Studies Team kamen ca. 120 Schüler und Schülerinnen aus beiden Städten auf dem Sport-Campus zusammen. Von 10 bis 15 Uhr standen bekannte europäische und neue Trendspiele auf dem Spielplan: Tamburello aus Italien, Korfball aus den Niederlanden, dazu Kinball, Quidditch und andere neue Spiele wurden in ausgelosten, gemischten Teams aus beiden Ländern ausprobiert und geübt. Nicht nur die Kinder waren begeistert von diesem Angebot, auch die betreuenden Lehrpersonen und Eltern aus den Basisschoolen bzw. Grundschulen. Im kommenden Jahr soll diese Begegnung von jungen Schülergruppen mit anderen EU-Ländern (Belgien, Luxemburg, Polen, Ungarn) erweitert und ausgebaut werden. Nur in Deustchland wurde bisher dieser Tag gleich grenzüberschreitend organisiert. Der Europäische  Schulsporttag ist fester Bestandteil der „Europawoche des Sports“ und wurde von mehreren europäischen Projektpartnern des EU-Studies Teams initiiert (u.a. EUPEA, ISCA). 

26.06.2017

Institut für Sportwissenschaft und Willibald Gebhardt Institut beim CEREPS Summit 2017

Münster / Brüssel / Luxembourg, 27. bis 29.Juni 2017

Vom 27. bis 29.Juni 2017 findet in Brüssel der CEREPS Summit 2017  mit dem Thema „Implementation and outcome of healthy after-school programmes in Europe“ statt. CEREPS ist eine gemeinnützige Forschungskommission auf europäischer Ebene, die sich mit der Entwicklung und Kooperation von Verbundprojekten auf dem Gebiet des Schul- und Vereinssports für Kinder und Jugendliche in der EU beschäftigt. An dem Gipfel im Haus der Vertretung des Bundeslandes NRW in Brüssel nehmen Teilnehmer aus 18 EU-Staaten teil. Die Europäische Kommission ist mit zwei keynote-Vorträgen zur Gesundheitsförderung (HEPA) in europäischen Schulsystemen und zur aktuellen Jugendförderpolitik in der EU vertreten. Die Tagung wurde mit Unterstützung durch das WWU- Europabüro, dem Institut für Sportwissenschaft und dem Gebhardt-Institut e.V. in Münster vorbereitet. Dr. Roman Walega vom Europabüro und  Prof. Dr. Nils Neuber, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft, eröffnen die Tagung. Roland Naul und Nils Neuber werden im Laufe der Veranstaltung den deutschen Beitrag  zur Gesundheitsförderung mit Bewegung, Spiel und Sport in der neuen Ganztagsschule vorstellen.

26.06.2017

Olympic Education Forschungsprojekt erfolgreich auf dem 4. WGI Symposium in Prag vorgestellt

Münster / Prag, 31.05.2017

Vom 29. bis 31. Mai 2017 fand das 4. Olympische Symposium des WGI in Prag statt. Erstmals wurde das Thema der Olympischen Erziehung auf einem WGI-Symposium in den  Vordergrund gerückt. Das Symposium war die Auftaktveranstaltung des WGI zu seinen Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2017 (25 Jahre WGI) und stellte in Kooperation mit der Olympischen Akademie der Tschechischen Republik und der Fakultät für Sportwissenschaft der Karlsuniversität Prag der internationalen Öffentlichkeit die Ergebnisse des "World-wide review of Olympic Education" vor. Thema war auch die Gründung eines "Eastern European Olympic Study Centre". Das Symposium wurde gemeinsam mit fellows des WGI (Deanna Binder, Arnd Krüger und Antonin Rychtecky) vorbereitet. Mehrere internationale Autoren u.a.aus Canada, Brasilien, Kolumbien, Japan, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Tschechien referierten im Beisein von Vertretern des IOC (Olympic Museum, International Olympic Study Centre) über ihre  aktualisierten Ergebnisse. Vertreterinnen des IOC gaben Einblick in ihre Förderarbeiten zur Olympischen Erziehung. In einer Podiumsdiskussion wurde ferner über aktuelle Probleme und Herausforderungen für die Olympische Erziehung diskutiert. Die Beiträge und Ergebnisse des Symposiums werden wie bei den vorhergehenden WGI-Symposien in der Schriftenreihe des WGI dokumentiert werden.

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