Band 14

Uwe Wick / Andreas Höfer (Hrsg.)

Willibald Gebhardt und seine Nachfolger

Sport und Olympia in Deutschland bis 1933

ISBN: 978-3-8403-0972-4

Aachen Meyer & Meyer Verlag 2012

In dem Buch werden die Vorträge des 3. Willibald-Gebhardt-Symposiums veröffentlicht, das vom Willibald Gebhardt Institut gemeinsam mit der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume im Mai 2011 in Essen durchgeführt wurde. Anlass war das Gebhardt-Jahr 2011, das 150te Geburtsjahr und das 90te Todesjahr des Begründers der Olympischen Bewegung in Deutschland Dr. Willibald Gebhardt (1861-1921). Der erste Teil besteht aus drei Überblicksdarstellungen. Roland Naul & Uwe Wick thematisieren Willibald Gebhardt und die Olympische Bewegung in Deutschland 1895-1909, Volker Kluge stellt Entwicklungsstufen der Olympischen Bewegung in Deutschland 1909-1933 vor, Karl Lennartz beleuchtet Carl Diems Rolle im Sport der Weimarer Republik. Im zweiten Teil werden die Statements einer von Andreas Höfer moderierten Podiumsdiskussion zum Thema „Gebhardts Vermächtnis oder wie viel Gebhardt steckt in Diem?“ publiziert. In einem zweiten Beitrag widmet sich Marc Cornelius Jänicke dem Gedenken an Gebhardt und seiner Würdigung in der bildenden Kunst bis 1936. Der dritte Teil befasst sich mit sporthistorischen Aspekten vom Deutschen Kaiserreich bis in die Weimarer Republik. Gabriele Langen untersucht die Rolle von Sportausstellungen an drei Beispielen zwischen 1895 und 1925, Arnd Krüger beschäftigt sich mit der Person Theodor Lewalds unter dem Aspekt der Instrumentalisierung von Leibesübungen und Sport. Abschließend thematisiert Nils Havemann die Geschichte des Deutschen Fußball-Bund unter den Aspekten Nationalismus und Internationalität von der Gründung bis zur WM 1930. Im abschließenden vierten Teil werden Besonderheiten und Neuerungen des Weimarer Sports thematisiert. XY untersucht die Auswirkung des Konfliktes zwischen Turnen und Sport auf die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam. Annette Hofmann befasst sich mit der nationalen und internationalen Entwicklung des olympischen Frauensports bis zu den Spielen 1928. Karl Lennartz beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Sport und Kultur am Beispiel des Kulturprogramms der Spiele von 1928.