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13. November 2025

Erfolgreiche deutsch-koreanische Tagung von WGI und SNU in Seoul

Das Willibald Gebhardt Institut (WGI) hat in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sportwissenschaft und dem Institut für Sportwissenschaft der Seoul National University (SNU) erfolgreich die deutsch-koreanische Konferenz und das Einladungsseminar 2025 zum ThemaOlympia, Demokratie und Friedenin Seoul veranstaltet.

Am 30. Oktober präsentierten führende koreanische Wissenschaftler aus den Bereichen Sportgeschichte, Philosophie, Soziologie und internationale Sportwissenschaften ihre Forschungsergebnisse und nahmen an einer allgemeinen Diskussion teil. Prof. Emer. Dr. Michael Krüger, Vizepräsident für Olympische Studien des WGI, hielt eine Keynote über die Erfahrungen und Perspektiven Deutschlands in Bezug auf die Olympische Bewegung, gefolgt von einer lebhaften Diskussion und einer Fragerunde. Prof. Dr. Okseon Lee, Vorsitzende des Fachbereichs Sportwissenschaft an der SNU, hieß Prof. Emer. Dr. Michael Krüger als Hauptredner herzlich willkommen und bekundete ihre Absicht, die Zusammenarbeit zwischen dem WGI, der Universität Münster und der Seoul National University weiter zu intensivieren. Als erster Schritt sollen die Ergebnisse dieser Fachtagung im nächsten Jahr als gemeindsamer Sammelband veröffentlicht werden. Am 31. Oktober referierte Prof. Emer. Dr. Michael Krüger im Seminar „Olympismus – Eine universelle Philosophie“. Studierende der SNU und Mitglieder der Koreanischen Gesellschaft für die Geschichte des Sportunterrichts, des Sports und des Tanzes (KSHPESD) nahmen an dem Seminar teil und diskutierten lebhaft über die historischen und philosophischen Grundlagen sowie den pädagogischen Wert des Olympismus.

Während seines Aufenthalts besuchte Prof. Emer. Dr. Michael Krüger wichtige historische und kulturelle Stätten in Korea. Am 2. November besuchte er die entmilitarisierte Zone (DMZ) und das Odusan-Vereinigungsobservatorium und gewann so tiefere Einblicke in die Geschichte der Teilung Koreas. Am 3. November traf er sich mit Vertretern des Korea Institute of Sport Science (KISS), des Korean Sport & Olympic Committee (KSOC) und des Korean Institute for Olympic Studies an der Korea National Sport University (KNSU). Außerdem traf er sich mit dem Vorbereitungsteam für das Nationale Sportmuseum, das 2026 eröffnet werden soll, und teilte in seiner Eigenschaft als Präsident der DAGS seine wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Gründung und Verwaltung von Sportmuseen. Beide Seiten vereinbarten, die Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter zu verstärken.

Unterdessen wurde Yoonkyu Song, Doktorand am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Münster und am Willibald Gebhardt Institut, am 4. November als Gastdozent für den Bachelor-Studiengang „Geschichte und Philosophie der Leibeserziehung” an der SNU eingeladen. Sein Vortrag mit dem Titel „Die Ursprünge des Sportunterrichts und die Rolle der Sportgeschichte und Sportphilosophie” lieferte den Studierenden wertvolle Einblicke, die auf seiner Forschung und internationalen Erfahrung basieren.

Das WGI bedankt sich herzlich bei der Fakultät für Sportwissenschaft und dem Institut für Sportwissenschaft der Seoul National University für ihre herzliche Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation dieser gemeinsamen akademischen Veranstaltung. Das WGI freut sich darauf, diese fruchtbare Zusammenarbeit in Zukunft weiter zu vertiefen.

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