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Gesundheitssport

Die Forschungsprojekte im Kompetenzbereich Gesundheitssport im WGI konzentrierten sich vornehmlich auf Projekte und Forschungsfragen aus dem Bereich der „Health Enhancing Physical Acitivity“ (HEPA). Dieser Begriff umfasst für den Kompetenzbereich im WGI die politischen, organisatorischen, systemischen und individuellen Voraussetzungen und Notwendigkeiten für körperliche Aktivitäten in mehreren Settings, in denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen.

Damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeiten haben, tägliche Bewegungszeiten zu erreichen, um gesund zu leben, müssen diese verschiedenen Settings (Kommune, Schulen/Kindergärten, Familien, Vereine etc.) mehr vernetzt und gefördert werden. Denn Bewegung und Sport werden als unverzichtbarer Bestandteil von Bildung und Gesundheit verstanden. Dabei kann einerseits angenommen werden, dass physische Aktivitäten nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische und soziale Gesundheit fördern. Andererseits sind die Gründe für Aktivität und Inaktivität komplex: Auf individueller Ebene tragen motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Selbstwahrnehmung, aber auch Motivation und Freude zu einer höheren Aktivität bei. Außerdem können soziale Einflüsse, genauso wie institutionelle und systemische Bedingungen (Barrieren, Anreize, Angebote, fachliche Qualifikationen der Verantwortlichen etc.), in allen Altersgruppen sportliche Aktivität fördern, aber auch erschweren.

Das WGI führt aktuell und führte in den vergangenen Jahren zahlreiche Forschungsprojekte durch, die diese Zusammenhänge untersuchen und gesundheitsbezogene physische Aktivität fördern. Hierzu zählen von der Europäischen Kommission und von EUREGIOs geförderte Projekte wie „Gesunde Kinder in Gesunden Kommunen“ (seit 2006) und „Healthy children in sound communities – preparatory actions in the field of sport“ (2010-2011); der Aufbau einer WGI-Online-Datenbank (seit 2012) für das (Selbst-)Monitoring einer altersgemäßen, körperlich-motorischen Entwicklung im Kindesalter; die Evaluation des offenen Ganztags in NRW im Projekt SpOGATA (2008-2012), die Evaluation des ZI:EL-Projekts der deutschen Sportjugend (dsj; 2015-2016), die Mitarbeit am Erasmus+-Projekt „Active School Communities“ (2016-2017) und die Mitarbeit beim European Schoolsport-Day in Münster/ Enschede (2016, 2017).

Im Rahmen dieser WGI-Projekte hat Dennis Dreiskämper als Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheitssport, oft gemeinsam mit Till Utesch und Roland Naul, zahlreiche nationale und internationale Vorträge auf Kongressen und Konferenzen gehalten. Aktuell wird das durch Dennis Dreiskämper, Till Utesch und Maike Tietjens erarbeitete Motor Development for Health Enhancing Physical Activity Model in verschiedenen Projekten empirisch überprüft.

KONTAKT

Dr. Dennis Dreiskämper
WGI-Projektpartner
Telefon +49 251 83-34893


Weiterführende Informationen zu aktuell laufenden Projekten:

gkgk - Gesunde Kinder
EuPEO
HEPAS
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