LSB NRW / Bowinkelmann
Organisation>Das WGI und seine Ziele

Das Willibald Gebhardt Institut
und seine Ziele

Das Willibald Gebhardt Institut, Internationales Institut für Forschung und Wissenstransfer im Sport e.V. (WGI), wurde am 5. Mai 1992 als eingetragener Verein und gemeinnützige Einrichtung in Essen gegründet. Zu den Aufgaben und Zielen des WGI gehören laut Satzung die Förderung und Pflege der humanen und sozialen Grundlagen des Sports, einschließlich seiner gesundheitlichen und ethisch-moralischen Werte für eine gelingende Erziehung und Bildung für Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen „settings“ ihres Lebensalltags: Schule, Verein, Gesundheitssport, Leistungssport.

Dabei bilden Aufgaben und Herausforderungen für Erziehung, Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit des WGI, die als eine Integrationsaufgabe für Forschung und Beratung nachhaltige Kommunikation, Kooperation und Vernetzung mit Partnern, Auftraggebern und Behörden auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene verlangen. Die Vernetzung auf regionaler Ebene mit Vereinen und Bezirksregierung oder mit den Landessportbünden NRW, Niedersachsen und Berlin aber auch die Rolle als international anerkanntes „Olympic Study Center“ seien hier exemplarisch genannt.

Das WGI plant und gestaltet Entwicklungs- Beratungs- und Förderprojekte, die mit geeigneten Maßnahmen für Monitoring und Intervention in den verschiedenen „settings“, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, umgesetzt sowie wissenschaftlich begleitet werden.

Präsident des WGI ist Dr. Heinz Aschebrock aus Münster. Als sein stellvertretender Präsident fungiert Prof. Dr. Dr. h.c Roland Naul. Das WGI gliedert sich für seine Forschungs-, Entwicklungs-, Beratungs- und Transfertätigkeiten in vier Kompetenzbereiche, die von vier Vizepräsidenten geleitet werden: Leistungssport (NN), Kinder- und Jugendsport in Schule und Sportverein (Prof. Dr. Nils Neuber, WWU Münster), Gesundheitssport (NN) und Olympische Erziehung (Prof. Dr. Roland Naul). Als Vizepräsident Finanzen wurde auf der WGI-Mitgliederversammlung 2018 Martin Gesigora (Münster) in das Präsidium gewählt.

Mehr zur Entstehung und Historie des WGI

Gründungsmitglieder des WGI waren 1992 neben einigen Privatpersonen (u.a. Dr. Rainer Klimke) der Landessportbund und die Sportjugend Nordhein-Westfalen (LSB/SJ NRW), die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG), die Stadt Essen und die Sparkasse Essen.

Heute, rund 25 Jahre später, gehören dem WGI rund zehn regionale und nationale Sport- und Wissenschaftsinstitutionen dem WGI an. Zudem hat das Instutut ca. 20 persönliche Mitglieder: Wissenschaftler, Förderer und engagierte Privatpersonen. Schließlich unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Europa und Asien das WGI im wissenschaftlichen Beirat oder sind ihm als Fellows verbunden. In den Jahren 1992 bis 2017 wurde das WGI von einem Vorstand geleitet. Gemäß der neuen Satzung des WGI aus dem Februar 2017 und mit anschließender Verlagerung des Vereinssitzes des Instituts von Essen nach Münster verfügt das WGI über ein Präsidium.

Präsidentin des WGI nach dem Umzug nach Münster war von 2017 bis 2020 Prof. Dr. Maike Tietjens, WWU Münster. Im März 2020 wurde Dr. Heinz Aschebrock (Münster) zum Präsidenten des WGI gewählt. Als stellvertretender Präsident fungiert Prof. Dr. Dr. h.c Roland Naul (Münster). Das WGI gliedert sich für seine Forschungs-, Entwicklungs-, Beratungs- und Transfertätigkeiten in vier Kompetenzbereiche, die von vier Vizepräsidenten geleitet werden: Leistungssport (NN), Kinder- und Jugendsport in Schule und Sportverein (Prof. Dr. Nils Neuber, WWU Münster), Gesundheitssport (NN) und Olympische Erziehung (Prof. Dr. Roland Naul). Als Vizepräsident Finanzen wurde auf der WGI-Mitgliederversammlung 2018 Martin Gesigora (Münster) in das Präsidium gewählt.

Zum erweiterten Präsidium gehören fünf Beisitzer: Ingo Weiß (Präsident des Deutschen Basketball-Bundes), Jan Holze (Präsident der Deutschen Sportjugend), Hermann Korfmacher (bis Juli 2019 Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes, WFV), Sven Adrian (Commerzbank) sowie Thomas Michel (Bezirksregierung). Als weitere Gremien gehören zum WGI der Beirat und die Mitgliederversammlung.

Zu den Aufgaben und Zielen des WGI gehören laut Satzung die Förderung und Pflege der humanen und sozialen Grundlagen des Sports, einschließlich seiner gesundheitlichen und ethisch-moralischen Werte für eine gelingende Erziehung und Bildung für Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen „settings“ ihres Lebensalltags. In den zurückliegenden Jahren haben sich dafür verschiedene Herausforderungen in vier zentralen „settings“ für das gesunde und aktive Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ergeben: in der Familie, in der Schule unter Einbeziehung der Ganztagsschule, im Sportverein und im freien Spiel- und Bewegungsleben mit Freunden und Gleichaltrigen.

Gab es in den Jahren vor der Jahrtausendwende (2000) noch weitgehend national typische kulturelle Weltbilder und verschiedene jeweils nationale Merkmale im Aufwachsen von Kinder und Jugendlichen in den Mitgliedsländern der Europäischen Union, so zeigen sich schrittweise „nationale Entschränkungen“ und vermehrt gemeinsame Problemlagen und Herausforderungen zwischen den Nationalstaaten in Europa in den letzten ca. 15 Jahren.

Dazu zählen Bewegungsmangel und Übergewicht, Wandel von sozialen Werten und moralischen Normen in Gesellschaft und Sport mit der Erkenntnis, dass spezifische Aufgaben und Ziele in Erziehung und Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden heute von einem Träger in einem „sozialen setting“ (z.B. Familie, Schule, Sportverein oder Kommune) immer schwieriger allein zu erreichen sind. Soziale und lokale Netzwerke für Erziehung und Bildung, Gesundheit und Sport können einzelne Kräfte bündeln und verstärken, um traditionelle und neue Aufgaben besser zu erreichen, die heute immer weniger und nicht mehr im vollem Maße von einem Akteur oder Träger allein verwirklicht werden können.

Aufgaben und Herausforderungen für Erziehung, Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bilden einen Schwerpunkt in der Arbeit des WGI, die als eine Integrationsaufgabe für Forschung und Beratung nachhaltige Kommunikation, Kooperation und Vernetzung mit Partnern, Auftraggebern und Behörden auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler verlangen.

Das WGI plant und gestaltet Entwicklungs- und Förderprojekte, die mit geeigneten Maßnahmen für Monitoring und Intervention in den verschiedenen „settings“, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, umgesetzt sowie wissenschaftlich begleitet werden.

DAS WGI IN ZAHLEN

1992
am 5.5.1992 als eingetragener Verein und gemeinnützige Einrichtung in Essen gegründet

2017
Umzug des WGI nach Münster, Prof. Dr. Maike Tietjens wird WGI-Präsidentin

2020
rund 10 Institutionen/Verbände sowie 20 Einzelpersonen sind Mitglied im WGI

März 2020
Rücktritt von Prof. Dr. Maike Tietjens als WGI-Präsidentin und Neuwahl von Dr. Heinz Aschebrock als WGI-Präsident

Top