Yoonkyu Song erhält ISHPES „Young Scholar Award“
Im Rahmen des ISHPES Kongresses 2026 in Taiwan erhielt Yoonkyu Song den ISHPES „Young Scholar Award“ der Internationalen Vereinigung für die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports (ISHPES) überreicht. Im Rahmen des diesjährigen Kongresses in Taipeh (Taiwan) hielt er zudem einen viel beachteten Keynote Vortrag. In diesem diskutierte er komparative Aspekte der Sportgeschichte im Allgemeinen und speziell von Deutschland und Korea.
Weiterführend arbeitet und promoviert Yoonkyu Song, der Mitglied im WGI ist, im Arbeitsbereich Bildung und Kultur im Sport am IfS Münster. Über das WGI, das OSRCs 11+ Network und den Europäischen Rat für Forschung im Bereich Sportunterricht und Schulsport (CEREPS) engagiert er sich aktiv in internationalen Netzwerken für Sportgeschichte und Olympiastudien.
Seine Doktorarbeit mit dem vorläufigen Titel „Memory, Critique, and Adjustment: A Comparative Historical Study of Sport Development in West Germany and South Korea during the Cold War“, welche von Prof. Dr. Michael Krüger betreut wird, befasst sich mit der Entwicklung der Sportsysteme und den sich wandelnden Vorstellungen von Sport und Körperkultur in Westdeutschland und Südkorea, wobei der Schwerpunkt auf Sportpolitik, Sportunterricht, Sportwissenschaft und der Olympischen Bewegung liegt.
Mit dem Gewinn des „2026 ISHPES Gigliola Gori Young Scholar Awards“ durch Yoonkyu Song setzt sich eine lange Tradition erfolgreicher Münsteraner Sportgeschichtsforschung im internationalen Kontext fort. im Jahr 2000 erhielt Annette Hofmann, heute Präsidentin des ICSSPE, den ISHPES Young/Early Scholar Award, 2009 gewannen Kai Reinhart und 2014 Emanuel Hübner den Preis. Lukas Rehmann erhielt 2019 im Rahmen des ISHPES Kongresses den Routledge Presentation Award. Alle diese Preisträger studierten Sportgeschichte in Münster.