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Aktuelles

30.07.2018

WGI - gleich zweimal Partner auf dem AIESEP Weltkongreß in Edinburgh

Edinburgh & Münster, 30.07.2018

Die AIESEP-Arbeitsgruppe zur frühkindlichen Erziehung veranstaltete ein Pre-Conference Seminar über internationale und nationale Empfehlungen zur Förderung der Entwicklung  im Kindergarten- und Grundschulalter. Das WGI, in Vertretung von Prof. Roland Naul, gab zu den vorliegenden Recommendations/Guidelines aus europäischer (EU) und deutscher Sicht (DE) einen Überblick , welche Kriterien und Empfehlungen dazu vorliegen. Ziel dieses Seminars war es, in einem interdisziplinären Dialog möglichst gemeinsame Kriterien und Zielsetzungen für eine frühkindliche Förderung von Bewegung, Spiel und Sport in der EU zu erarbeiten und abzustimmen. In einem zweiten invited symposium gab das WGI als Partner im Erasmus+ Projekt "EuPEO" (European Physical Education Observatory) einen vergleichenden Überblick (Monitoring of Physcial Education) zu den verschiedenen Zielsetzungen und Indikatoren, die im Rahmen von internationalen Empfehlungen seitens der EU, der UNESCO und von Wissenschaftsorganisationen für das Monitoring des schulischen Sportunterrichts (physcial education) in den letzten zehn Jahren publiziert wurden.

22.07.2018

19. ISHPES Weltkongreß in Münster - WGI präsentiert mit Partnern aus Japan invited symposium zur Olympischen Erziehung

Münster, 20.07.2018

Anläßlich des 19. ISHPES Weltkongresses in Münster (18.7. bis 21.7.2018) organiserte das WGI als Olympic Study Centre in Partnerschaft mit dem "Centre of Olympic Research and Education" (CORE), das an der Universität Tsukuba (Japan) angesiedelt ist, auf Einladung des Weltverbandes für Sportgeschichte ein invited symposium mit dem Thema "History of Olympic education in Germany and Japan". Aus Japan hielt der Leiter des CORE-Instituts, Prof. Hisashi Sanada, und sein Mitarbeiter, Ass. Prof. Taro Obayashi, Vorträge über die Entwicklung der Olympischen Erziehung in Schulen vor den Jahren der 1. Olympischen Spiele in Japan (Tokio 1964) und danach (Sapporo 1972; Nagano, 1998). Einen ausführlichen Überblick über die aktuellen Bildungs- und Erziehungsprojekte im Zuge der Vorbereitung der zweiten Olympischen Spiele in Tokio (2020) gab Prof. Sanada. Seitens des WGI erläuterte Deanna Binder (fellow des WGI) ihre verschiedenen Auftragsarbeiten zur Olympischen Erziehung, die schließlich zum  IOC-Projekt "Olympic Values Education Project" (OVEP, 2007; 2016) führten. Frau Binder war die verantwortliche Autorin dieses Projektes und war an der internationalen Implementation in Asien und Afrika federführend beteilgt. Erste Ansätze des OVEP-Projektes sind aktuell auch in Japan und Deutschland zu finden.  Aus deutscher Sicht gab Prof. Roland Naul, Vizepräsident für Olympische Erziehung im WGI, einen Überblick über die verschiedenen Entwicklungsphasen der Olympischen Erziehung in Deutschland, die sowohl von der Entwicklung der Olympischen Spiele international und national beeinflusst wurden, als auch über den Wandel von didaktischen Konzepten für die Leibeserziehung bzw. sportpädagogischen Strömungen für den Schulsport beeinflusst wurden.

14.03.2018

Invited Symposium des WGI anlässlich des 10. Deutsch-Japanischen Symposiums zur Sportwissenschaft

Münster, 14.03.2018

Anlässlich des 10. Deutsch-Japanischen Symposiums für Sportwissenschaft organisierte das WGI unter Moderation von Roland Naul ein Symposium und gab einen Überblick über laufende Forschungsaktivitäten. Denis Dreiskämper gab in Koautorschaft mit Till Utesch, Lena Henning und Maike Tietjens einen Zwischenbericht aus einem laufenden Projekt mit zwei Regelschulen (Grundschule) und einer Fördereinrichtung mit dem Thema „Motorische und psycho-soziale Entwicklung im Kindesalter – Vergleiche zwischen Grund- und Förderschulkindern“. Lena Henning referierte in Koautorschaft mit Dennis Dreiskämper, Maike Tietjens, Christine Graf (Köln), Till Utesch und Roland Naul aus dem BMBF-Projekt „Gesund aufwachsen“  über Ergebnisse zur „Entwicklung des psychischen Selbstkonzepts, der physischen Fitness und des BMIs im Kindesalter: Ein reziprokes Effektmodell“. In einem zweiten Teil des Symposiums gab Nils Neuber einen Überblick über die Entwicklung „Sport im Ganztag – Bestandsaufnahme und Perspektiven“ in Deutschland, während Jacob Kornbeck (Brüssel) zusammenfassend die Gesundheitspolitik der Europäischen Kommission seit dem Jahr 2004 unter dem Titel „Health Enhancing Physical Activity (HEPA) guiding European sport policy“ vorstellte und dabei den Beitrag des WGI in diesem Entwicklungsprozess hervorhob.

13.03.2018

Prof. Dr. Yoshinori Okade zum Fellow des Willibald Gebhardt Instituts ernannt

Tokio & Münster, den 13.3.2018

Anlässlich des 10. Deutsch-Japanischen Symposiums für Sportwissenschaft wurde Prof. Dr. Okade, Nippon Sport University Tokyo, früher Universität Tsukuba, vom Präsidium des Instituts zum neuen WGI-Fellow ernannt. Herr Okade ist ein ausgezeichneter Kenner der deutschen Sportpädagogik und Sportdidaktik. Seine Studien reichen bis ins Jahr 1989 zurück als Gaststudent bei Prof. Dr. Ommo Grupe an der Universität  Tübingen. Prof. Okade hat über die Entwicklung der deutschen Didaktik der Leibeserziehung in den 1960er Jahren und der neuen Sportdidaktik in den 1970er und 1980er promoviert. Er war mehrmals keynote speaker in Deutschland, z.B. auf dem dvs Hochschultag 2009 und auf dem ECSS-Kongress 2017 in Essen. An der Organisation und Durchführung der Deutsch-Japanischen Symposien zur Sportwissenschaft hat er seit 1998 großen Anteil und ist Mitherausgeber von fünf Konferenzberichten. Zahlreiche Publikationen aus seinen Studien liegen in englischer, deutscher und japanischer Sprache vor. Aus den Händen der Präsidentin des WGI erhielt Yoshinori Okade seine Ernennungsurkunde. Das WGI gratuliert herzlich und freut sich auf die weitere, gemeinsame Zusammenarbeit. 

10.03.2018

WGI-Mitgliederversammlung am 13.03.2018 auf dem Leonardo-Campus der WWU Münster

Münster, 08.03.2018

Am kommenden Dienstag, den 13.3.2018, 10-12 Uhr findet die diesjährige Mitgliederversammlung des WGI in Münster statt. Die Sitzung findet im Raum Leo 17.22 des Gebäudes LC 17 auf dem Gelände des Leonardo Campus der WWU Münster statt. Parkplätze sind vor dem Gebäude LC 17 vorhanden (siehe Lageplan hier). Im Anschluss an die Sitzung wird das 10. deutsch-japanische Symposium für Sportwissenschaften eröffnet, dem sich ein WGI-workshop im Rahmen dieses Symposiums anschließt. Im workshop werden neben einem Vortrag von Jacob Kornbeck PhD. von der Europäsichen Kommission in Brüssel zum Thema "Health Enhancing Physical Activity im Förderprogramm der EU" drei weitere Kurzvorträge aus laufenden WGI-Forschungsprojekten zu diesem Themenkomplex stattfinden. Am Abend gibt es einen Empfang des WGI. Alle Mitglieder des WGI sind nach der Mitgliederversammlung herzlich eingeladen, den Nachmittag und den Empfang mit uns in Münster gemeinsam zu verbringen. 

Wir wünschen ein gute Anreise und freuen uns auf Ihren Besuch.

Im Namen des Präsidiums Maike Tietjens und Roland Naul

22.12.2017

Stellenausschreibung Geschäftsstelle WGI & asp

Münster, 22.12.2017

Die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie e.V. (asp) sowie das Willibald-Gebhardt-Institut e.V. (WGI) suchen für ihre Geschäftsstellen zum 1.4.2018 für zunächst 2 Jahre jeweils eine Geschäftsstellenleitung in Teilzeit. Der Dienstort ist Münster.

Hier finden Sie die Stellenausschreibung als pdf zum downlaod.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15.1.2018 in elektronischer Form an:

 

asp
Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage
Vizepräsidentin Finanzen
claudia.voelcker-rehage(at)hsw.tu-chemnitz.de

und

WGI e.V.
Prof. Dr. Maike Tietjens
Präsidentin
tietjens@uni-muenster.de

30.11.2017

Sino-German Forum of Youth Football Research and Development

Shanghai, 23.-25. November 2017

Nach der Gründung der “International Football Academy” an der Tongji Universität in Shanghai im Juni 2017, die auf eine gemeinsame Initiative des dortigen Departments for Sport Science und des Willibald Gebhardt Instituts e.V.(WGI)  aus dem Jahr 2016 zurück geht (wir berichteten darüber), fand nun das erste deutsch-chinesische Forum unter Beteiligung der beiden Partner statt. Das WGI war mit einer dreiköpfigen Delegation vertreten.  Das Forum wurde in Anwesenheit von mehr als 150 Personen aus Wissenschaft und Fußballsport vom Vizepräsidenten der Tongji-Universität. Prof. Wu Jiang und dem Leiter des dortigen deutsch-chinesischen Zentrums für Kulturaustausch, Prof. Qi Dong, eröffnet. Hermann Korfmacher, Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) und zugleich Präsidiumsmitglied im WGI referierte anschließend zum Thema „Aufbau und Entwicklung des Fördersystems des Juniorenfußballs im Westdeutschen Fußballverband (WDFV)“ und gab einen detaillierten Überblick über Ziele, Inhalte und Strukturen des organisierten Fußballsports in Deutschland am Beispiel des WDFV.

Roland Naul und David Niehues stellten eine innovative Re-Analyse der Ergebnisse der Juniorkaderuntersuchungen des WDFV (U13-U15) zur fußballspezifischen Fitness und zu psycho-mentalen Persönlichkeitsmerkmalen aus den Jahren 2004 bis 2006 vor mit dem aktuellen Abgleich (2017), welche Fußballtalente damals mit ihren Merkmalen heute als Senioren im internationalen (Premier-League) und nationalen Profifußball (Bundesliga) „angekommen“ sind. Psycho-mentale Eigenschaften, so ein Ergebnis,  spielten dabei eine größere Rolle als körperlich-konditionelle Spitzenwerte im Fitnessbereich. Zu den Highlights des Forums zählten Beiträge über die aktuelle Entwicklung des Schul- und College-Fußballs in China und der Aufbau von zwei Football-Colleges des FC Bayern München in Shenzhen und Qingdao sowie zwei ausgezeichnet besetzte workshops, in denen der Dialog über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Fußballsport zwischen Deutschland und China diskutiert wurden. Man war sich abschließend einig, dass es einen eigenen, chinesischen Weg zum Erfolg im Spitzenfußball geben müsse, der als Grundlage eine weitere, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China im Junioren- und Amateurbereich haben sollte.

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