Sprache wählen

Aktuelles

25.04.2019

2. Partnertreffen des Erasmus+ Projektes EuPEO in Paris

Vom 22.03. bis 24.03.2019 fand das zweite transnationale Partnertreffen zum Erasmus+ geförderten Projekt "EuPEO – European Physical Education Observatory" in Paris statt.

Bei dem Meeting wurden die zwei Hauptprodukte MEA (Monitoring Tool zur Fremdbeurteilung des Sportunterrichts) und TIM (Toolkit zur Selbstevaluation des Sportunterrichts) gemeinsam mit den 14 Projektpartnern aus neun europäischen Ländern diskutiert und weiter entwickelt.

Das WGI wurde repräsentiert von Professor Roland Naul. Die WWU Münster als assoziierter Projektpartner wurde von Stefanie Dahl (AB BUS) vertreten.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier "EuPEO – European Physical Education Observatory"

Foto: Partnermeeting Paris. Fotograf: Philipp Muller-Wirth.

20.03.2019

1. USC-WGI-Impulsvortrag mit positiver Resonanz

Der Mitgliederversammlung des Willibald Gebhardt Instituts (WGI) am 13. März 2019 folgte direkt im Anschluss im VIP-Raum des USC Münster für geladene Gäste aus Sportpolitik und Vereinen ein Impulsvortrag von Thomas Michel, dem Sportdezernenten der Bezirksregierung Münster.

Volleyball-Bundesligist USC Münster und das Willibald Gebhardt Institut hatten für den 13. März 2019 zum ersten USC-WGI-Impulsvortrag in die Sporthalle Berg Fidel geladen - und zahlreiche Gäste aus Sportpolitik sowie Stützpunkten und Vereinen in Münster folgten der Einladung. Mit Thomas Michel konnte ein ausgezeichneter Kenner der Szene als Referent gewonnen werden. Michel ist seit zehn Jahren bestens mit den münsterischen Möglichkeiten vertraut. Der Insider und Entscheider sprach zum Thema: „Münster – Ein Kompetenzzentrum für Leistungssportförderung?“ und beleuchtete, warum er ganz bewusst das Fragezeichen setzte.

Denn: Münster sei zwar „ein hervorragender Standort“ und habe dokumentiert durch in den letzten Jahren geleistete „zweistellige Millionenförderung“ seitens des Landes ernorme Anerkennung erfahren, schöpfe aber die vorhandenen Fakoren und Möglichkeiten nicht ideal aus. Er selbst habe erfahren müssen, wie „Einzelinteressen“ geradezu blockierend wirkten. Michel kritisierte etwa „zwei Leichtathletikvereine, die nicht in der Lage waren, im Interesse der Athletinnen und Athleten die Kompezenzen zu bündeln.“ Dabei biete Münster „von den Verknüpfungen her“ – Sportinternat, Vereine, Schulen, Universität – ein Potenzial, „das deutschlandweit gesehen selten ist.“

Michel votierte entschieden dafür, den Blick aufs Ganze von den jungen Athleten aus zu wählen. Das Sportinternat Münster sei auch in Zukunft „die Herzkammer“ und mithin der wesentliche Faktor der Struktur. „Denn hier werden die jungen Sportlerinnen und Sportler aufgefangen und aufgebaut.“ Es gelte, darüber hinaus „tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen und den Standort in den Fokus zu nehmen. Nicht aber einzelne Sportarten.“ Ein wie auch immer ausgestaltete Kompetenzzentrum sei eine wünschenswert sichtbare Einrichtung, die jemand „verantwortlich steuern“ müsse. Es dürften hier weder Einzelinteressen noch Vorbehalte gelten.

Dem Kompetenzzentrum müsse die Akzeptanz aller Beteiligten gelten. „Oft haben wir in Münster einen nur unzureichenden Dialog der Sportarten“, stellte Michel fest. Und nahm auch Unternehmen in die Pflicht: „Eine breite Wirtschaftsinitiative sollte das Zentrum tragen.“ In der anschließenden Diskussion bestätigte sich, dass es in Münster bereits eine Initiative gibt, die Eckpunkte und Rahmenbedingungen eines solchen Zentrums auslotet.

20.03.2019

Mitgliederversammlung 2019 des WGI im VIP-Raum des USC Münster

In einem außergewöhnlichen Rahmen fand am 13. März 2019 die Mitgliederversammlung des Willibald Gebhardt Instituts (WGI) statt. Präsidentin Prof. Dr. Maike Tietjens konnte zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen.

Gastgeber war auf Initiative des Präsidenten des Volleyball-Bundesligisten USC Münster, Martin Gesigora, der Club im VIP-Raum der Sporthalle Berg Fidel in Münster. Das Treffen war Ausdruck des Ausbaus des WGI-Netzwerks – und ermöglichte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anschließend den Besuch des USC-Bundesligaspiels gegen Vilsbiburg.

Das 2018 von Essen nach Münster umgezogene WGI, jetzt ein ein An-Institut der Uni Münster, baut an neuer Stelle seinen Standort aus mit dem Ziel, auch lokal und regional bekannter zu werden. Die von WGI-Präsidentin Prof. Dr. Maike Tietjens geleitete Mitgliederversammlung blickte zurück auf zuletzt geleistete Arbeit wie der erneuten Anerkennung als „Olympic Study Center“ durch das IOC und thematisierte neue Projekte. So wird nach dem Bericht von Prof. Dr. Roland Naul, Vize-Präsident Olympischer Sport, in diesem Jahr der erstmal dreigeteilte „Olympic Day“ am 23. Juni in Köln, Leipzig und Münster – hier als „Olympic Science Day“ – mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt. Prof. Tietjens erklärte unter anderem, dass das Präsidium die Homepage-Neuerstellung als Auftrag vergeben habe, um den Internetauftritt des WGI den gestiegenen Erfordernissen anzupassen.

Martin Gesigora erläuterte als Vize-Präsident Finanzen die Ein- und Ausgaben aus dem Jahr 2017 mit einem Jahresabschluss von rund 6.700 Euro und 2018 mit einem Abschluss von rund 57.000 Euro.

Beschlossen wurde von der Mitgliederversammlung die Anzahl der Beisitzer des WGI von bisher vier auf sieben zu erhöhen. Das WGI-Präsidium berief Thomas Michel (Sportdezernent der Bezirksregierung Münster), den USC-Vizepräsidenten Sven Adrian (Commerzbank) und den freien Journalisten Thomas Austermann als neue Beisitzer.

10.12.2018

Schulprojekt des WGI im Offenen Ganztag

Im November startete das WGI-Projekt zur Qualifizierung von MItarbeiterinnen und MItarbeitern an Offenen Ganztagsschulen im Auftrag der Caritas.

Das Willibald Gebhardt Institut führt von November 2018 bis Mai 2019 im Auftrag der Caritas Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Offenen Ganztagsschulen durch. Prof. Dr. Nils Neuber und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dazu eine fünftägige Fortbildung konzipiert. Geleitet wird die Fortbildung von Kathrin Aschebrock und Katharina Ludwig.

An den fünf aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Ganztagsschulen darin fortgebildete, die Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern durch Bewegung, Spiel und Sport zu fördern. Denn bei Lernschwierigkeiten und/oder Aufmerksamkeitsdefiziten von Kindern basieren diese nicht selten auf einer mangelnden Selbstregulation, so dass durch deren Verbesserung Schülerinnen und Schüler individuell gefördert werden können.

29.11.2018

Sigmar Gabriel wird Schirmherr der „Sportpaten und Mind & Move“-Plattform

In dem ehemaligen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel konnte das Projekt "Sportpaten und Mind&Move"-Plattform von Dr. Marie Ghanbari, welches durch das Willibald Gebhardt Institut unterstützt wird, einen prominenten Schirmherrn für sich gewinnen.

Sigmar Gabriel übernimmt die Schirmherrschaft der Plattform der ‚Sportpaten und Mind & Move‘. Die Plattform für soziales Engagement vereint in besonderer Weise Unternehmen, Hochschule, Forschung, Schule und Ehrenamt. Die Initiative wurde Sigmar Gabriel Ende Oktober 2018 bei einem Treffen im Hause der Eucon-Gruppe in Münster vorgestellt und überzeugte.

Die gemeinsame Plattform der Sportpaten und der Mind & Move Network Stiftung ist ein soziales Konzept, welches in Theorie und Praxis Universität und Unternehmen über das Ehrenamt verbindet. Bei dem Projekt kooperieren gleichermaßen Wissenschaft, Hochschule, Schule, Unternehmen und Ehrenamt, wobei das Willibald-Gebhardt-Institut als An-Institut des Instituts für Sportwissenschaft der WWU hierbei eine besondere Rolle übernimmt.

Seit 2012 wurden in Münster rund 250 Sportpaten bei der Sportpsychologie WWU Münster ausgebildet. Bisher kamen die Studierenden aus den Sportwissenschaften. Seit dem Wintersemester 2018 gibt es das Seminar auch in den Fachbereichen BWL und Medizin. Die Plattform bietet jedoch nicht nur Studierenden einen Mehrwert. „Total geniale Idee. Hier wird in besonderer Weise eine Verknüpfung mit den Unternehmen im Sinne eines Corporate Social Responsibility (CSR)-Siegels hergestellt“, zollt Gabriel der Initiative Respekt. Die Eucon-Gruppe ist das erste Unternehmen dieser neuen Plattform, das das CSR-Siegel trägt und damit ein Zeichen für mehr Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit setzt.

Ein Mehrwert von gesellschaftlicher Relevanz, der auch Sigmar Gabriel überzeugte und ihn dazu bewogen hat, die Schirmherrschaft für das Projekt zu übernehmen. Mit Marie Ghanbari verbindet Gabriel, so sagte er, „das Ziel, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Die einzigartige Verbindung zwischen Schule, Hochschule, Forschung, Unternehmen und Ehrenamt durch das Sportpatenprojekt und Mind & Move existiert nur in Münster. Eine wirklich großartige Idee“, lobte Sigmar Gabriel und fügte lächelnd hinzu: „Übrigens hätte ich früher selbst gut einen Sportpaten brauchen können.“

26.11.2018

WGI-Vizepräsident Prof. Roland Naul feiert 70. Geburtstag

Den 70. Geburtstag von Prof. Roland Naul, welchen dieser am Montag, 26. November 2018, feierte, würdigt WGI-Präsidentin Prof. Maike Tietjens.

Roland Naul ist untrennbar mit dem Willibald Gebhardt Institut e.V. (WGI) und den vielen Aktivitäten die von diesem ausgehen verbunden. Er ist Initiator und Mitbegründer des WGI, damals noch ansässig in Essen. Vor allem Roland Naul hat mit seinen vielen nationalen und internationalen Projekten, darunter das Projekt "Gesunde Kinder in gesunden Kommunen", dss mittlerweile in verschiedenen Ländern durchgeführt wird, Buchprojekte zur Olympischen Erziehung in Schule und Verein, zur Lebensstilentwicklung in Europa oder auch zur Talententwicklung im Fußball, das WGI zu dem gemacht, was es heute ist. Ein über die Landesgrenzen hinweg sichtbares und in der Sportlandschaft nachgefragtes Institut.

Das WGI-Präsidium wünscht dem engagierten Netzwerker in Sachen Sportpolitik, dem Fußballer im Herzen, dem begeisterten Vertreter der Olympischer Bewegung und dem international renommierten Wissenschaftler alles Gute zum 70. Geburtstag und setzt auch weiterhin auf seine sehr engagierte und tatkräftige Unterstützung. 

Maike Tietjens

21.11.2018

WGI vom IOC als "Olympic Study Center" re-akkreditiert

Im November erhielt das Willibald Gebhardt Institut (WGI) von Seiten des Internationalen Olympischen Kommitees (IOC) die Information, dass das An-Institut der WWU Münster erfolgreich als "Olympic Study Center" re-akkreditiert wurde.

Das Willibald Gebhardt Institut (WGI) behält seinen Status als "Olympic Study Center", welcher offiziell vom Internationalen Olympischen Kommitee (IOC) vergeben wird, auch über 2018 hinaus. "Am 15. November wurden wir offiziell über die Re-Akkreditierung vom IOC informiert", freut sich Prof. Dr. Roland Naul, Vizepräsident des WGI, über die positive Rückmeldung aus Lausanne, dem Sitz des IOC und der IOC-Stiftung welche das Olympic-Study-Center-Programm koordiniert.

Das WGI in Münster ist neben Köln einziger Standort in Deutschland, der den prestigeträchtigen Status als offizielles "Olympic Study Center" verliehen bekommen hat. Weltweit gibt es 43 dieser Forschungseinrichtung in 25 Ländern bzw. Regionen. Mehrere der Kooperationspartner des WGI sind ebenfalls in dem erlauchten Kreis der vom IOC anerkannten Forschungseinrichtungen vertreten, oder befinden sich im Akkreditierungsprozess. Prof. Roland Naul, der im WGI das Ressort Olympischer Sport und Olympische Erziehung verantwortet: "Das vom WGI mit initiierte "Eastern European Centre of Olympic Education" mit Sitz in Prag ist noch in der Gründungsphase. Dafür hat nun unsere WWU-Partneruni in Seoul, die Korea National Sport University, die Akkreditierung nach den Olympischen Winterspielen 2018 erhalten."

Eine Übersicht über alle Olympic Studies Center weltweit ist im Internet hier zum Download zu finden.

News 8 bis 14 von 113

Büro Münster:

Horstmarer Landweg 62b

48149 Münster

Tel. 0251/ 833 4854

Fax. 0251/ 833 2399

Mail: r.naul@wwu.de